home

wer­de­gang

In mei­ner Geburts­stadt Mün­chen durf­te ich mit drei Jah­ren mei­ner Spiel- und Bewe­gungs­freu­de an der Mar­ga­re­the Has­ting Schu­le frei­en Lauf las­sen, ging mit zehn zum Kin­der­bal­lett der Baye­ri­schen Staats­oper und kam als jun­ge Méli­san­de 1974, in Jean Pierre Pon­nel­les Opern­in­sze­nie­rung „Pel­lé­as et Méli­san­de“, in den Genuß mei­ner ers­ten ‚Rol­le‘.
Gleich­zei­tig Schü­le­rin des  musi­schen Pes­ta­loz­zi-Gym­na­si­ums erhielt ich im sel­ben Jahr beim Kla­vier­wett­be­werb des Pia­no­hau­ses Lang einen ers­ten Preis und auf Wunsch mei­ner Kla­vier­leh­re­rin Patri­cia Coo­per soll­te mei­ne nächs­te Sta­ti­on das Mozar­te­um in Salz­burg werden.

Gelan­det bin ich aber im Bal­lett­in­ter­nat der John Cran­ko Schu­le in Stutt­gart, besuch­te bis zur Mitt­le­ren Rei­fe das Eber­hard-Lud­wig-Gym­na­si­um, wirk­te als Ele­vin am Staats­thea­ter Stutt­gart in Oper und Bal­lett mit und durf­te im ‚Klei­nen Haus‘ ers­te eige­ne Cho­reo­gra­phien prä­sen­tie­ren. Auf mei­nen Fach­hoch­schul­ab­schluss 1981, folg­ten fünf Jah­re als Solis­tin & Cho­reo­gra­phin am Ulmer Thea­ter und noch zwei Spiel­zei­ten am Thea­ter Kre­feld-Mön­chen­glad­bach, bis >die Tan­zac­tri­ce< (Stgt. Na. / H. Regitz) nur noch ’spie­len‘ woll­te und nach bestan­de­ner  Eig­nungs­prü­fung beim Deut­schen Büh­nen­ver­ein (DBV) in Kre­feld hieß es 1987 „Alles auf Anfang“.

Dunja Bengsch © Janine Guldener 2022

Wie­der in Mün­chen begann ich mei­ne Schau­spiel­aus­bil­dung am Bliss Thea­ter­stu­dio, inten­si­vier­te Spre­chen, Rol­le und Gesang an der Otto Falcken­berg Schu­le, mach­te 1990 beim dor­ti­gen DBV mei­ne Rei­fe­prü­fung und >bis in fei­ne Nuan­cen von Mimik und Kör­per­spra­che< (SZ / A. Knüpf­fer) star­te­te ich in der ‚Frei­en Sze­ne Mün­chen‘ als Chris­ti­ne in Strind­bergs „Fräu­lein Julie“. 1991 ging ich ins fes­te Enga­ge­ment an das Thea­ter Hal­ber­stadt, anschlie­ßend auf Tour­né­en, konn­te bei Som­mer­fest­spie­len Traum­rol­len wie den Luft­geist Ari­el in Shake­speares „Sturm“, die Eli­sa­beth in „Maria Stuart“, die Mar­tha in „Wer hat Angst vor Vir­gi­nia Woolf?“ spie­len und – ob auf der Büh­ne, in Film-Fern­se­hen, oder Ton­stu­dio –  mei­ne Lei­den­schaft zu Erle­ben und zu Bewe­gen ist bis heu­te ungebrochen.

steck­brief

spiel­al­ter50 bis 60
gebo­renmün­chen mai 1962
augen­far­begrün-braun
haar­far­bemit­tel­braun
grös­se158 cm
kon­fek­ti­on34/36
spra­cheneng­lisch (1), fran­zö­sisch (2, super aussprache 🙂
dia­lek­tebaye­risch (hd), wie­ne­risch, berlinerisch
gesangalt-con­tral­to
tanzklas­sisch, modern, jazz, fla­men­co, folk­lo­re, tanz­thea­ter, cho­reo­gra­phie, standard
sportschwim­men, tai chi, qigong, yoga, joggen
instru­men­tekla­vier, kastagnetten
wohn­sitzmün­chen
wohn­mög­lich­kei­tenber­lin, bue­nos aires, coburg, frank­furt, ham­burg, mainz, new york, stutt­gart, wien, würzburg
füh­rer­scheinklas­se 3