Nach vier Jahren Kinderballett an der Bayerischen Staatsoper und Mitwirkung in Oper und Ballett, war ihr erstes großes Theatererlebnis die Zusammenarbeit mit Jean Pierre Ponnelle, der sie für die Rolle der jungen Mélisande in "Pelléas et Mélisande" besetzte.
Gleichzeitig noch Schülerin des Musischen Pestalozzi Gymnasiums in ihrer Geburtsstadt München, erhielt sie mit 11 Jahren einen ersten Preis beim Klavierwettbewerb vom Pianohaus Lang im Herkulessaal.
1974 wechselte sie nach Stuttgart an die John Cranko Ballettakademie und wurde, nach ihrem Fachhochschulabschluß 1979, Primaballerina und Choreographin am Ulmer Theater und am Theater Krefeld-Mönchengladbach, wo "Ballett" für die oft als Tanzactrice bezeichnete, "immer Mittel zum Zweck, also Sprache in Bewegung…" blieb.
Nach sieben Jahren als Tänzerin machte sie in München ihre Schauspielausbildung am Bliss Theaterstudio und an der Otto Falckenberg Schule / Stimme & Gesang, die sie 1990 mit der Bühnenreife abschloß, auf die noch weitere Workshops und Camera-Acting-Kurse folgten.
Ihr erstes Engagement erhielt sie am Theater Halberstadt und arbeitete später unter anderem in Wien, Berlin, Augsburg, Frankfurt und München als freie Schauspielerin, ging viel auf Tournee und genoß diverse Traumrollen bei Sommerfestspielen. Ihre bisher erfolgreichsten Rollen waren unter anderen der Luftgeist Ariel in "Der Sturm", Elisabeth in "Maria Stuart", Ljubóv Andréjewna in "Der Kirschgarten", Martha in "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?", im Sommer 2010 Mechthild Magda Huschke in dem Einpersonenstück "Nichts Schöneres" von Oliver Bukowski.
Sie wirkte ebenso in etlichen Kurzfilmen und Fernsehproduktionen wie "Der Alte", "Derrick", "Siska" u.a. mit.
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